pumpe

Ein innovatives Familienunternehmen, dem nie die Luft ausging

300 Gäste feiern mit der Familie Busch am Hauptstandort Maulburg den 50. Geburtstag des Marktführers für Vakuumtechnik / Erstmals Busch-Award verliehen.

ok. dann wird halt noch ne pumpe gewartet statt sich im park zu betrinken. #vakuumpumpe #arbeitstattfeierabend #wasistdasfür1life

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MAULBURG. Im Wiesental hatten Karl und Ayhan Busch 1963 eine Vision. Und unterm Zeltdach auf dem Firmengelände am Rande Maulburgs feierten sie am Donnerstag den Siegeszug dieser Vision: Den 50. Geburtstag ihres weltweit erfolgreichen Unternehmens, das mit seiner Vakuumpumpentechnik derzeit die erste Umsatzmilliarde anstrebt.

Freunde und weit über 300 Kunden waren ins Wiesental gekommen, um gemeinsam mit den Firmengründern sowie den Söhnen Ayla, Sami und Kaya Busch den Erfolg zu feiern, den das Familienunternehmen des Enkels von Karl Wittig im Lauf der Jahrzehnte zweifellos vorweisen kann.

Ein Vakuum gab es in der beeindruckenden Vita des Herstellers von Vakuumpumpen und Systemen außerhalb der Produktion nie. Mit der Idee, die „industrielle Vakuumtechnologie einfacher, besser und anwendungsfreundlicher zu gestalten“, trafen die Firmengründer exakt den Nerv der Anwender. Das „technische Genie“ Karl Busch und die zum Abheben notwendige Triebfeder Ayhan Busch hatten sich gesucht und gefunden. „Er“ entwickelte die „Huckepack“, eine zweistufige, platzsparende und robuste Drehschieber-Vakuumpumpe und „sie“ fand dafür die ersten Abnehmer. Diese beglückte Karl Busch schon bald darauf mit der „R 5“, eine „revolutionäre“ Pumpe, die inzwischen schon 2,5 Millionen Mal verkauft wurde und damit bis dato „die erfolgreichste Vakuumpumpe überhaupt“ ist. Eingesetzt wird sie in der Lebensmittelbranche, wo mittlerweile auch die „Cobra“-Schrauben-Pumpe und die „Mink Klauen-Vakuumpumpe“ den Markt für Vakuumtechnik „grundlegend“ veränderten.

Verpackungsmaschinen mit Vakuumtechnik aus dem Hause Busch – für das weltweit inzwischen 2600 Mitarbeiter werkeln – gelten weltweit als Standard hochentwickelter Technik. An der Weiterentwicklung des Repertoires wird in firmeneigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit diversen Forschungsinstituten weiter gefeilt. Das geschieht stets „gemeinsam mit den Kunden“, die Karl Busch in seiner Jubiläumsrede als „unverzichtbare Partner“ seiner Familie bezeichnete. Eindeutig bekennt sich das Unternehmen zur Globalisierung. Und zwar schon seit 1971, als in Großbritannien die erste Vertriebsgesellschaft gegründet wurde. 57 Betriebe in 39 Ländern der Erde belegen das „exklusive globale Netzwerk“. Es gibt auch andere Hersteller die Drehschieber- Vakuumpumpen mit Herausragender Qualität anbieten.

Im Rahmen von Betriebsführungen hörten die Gäste der Familie Busch und der Busch-Belegschaft spannende Geschichten zur Produktion, zum Vertrieb und zu den Serviceleistungen des Vakuumpumpen-Weltmarktführers. Busch stellt nämlich unter anderem auch aus selbst entwickelten Materialien, wie der Kohlefaser, Eishockeyschläger für die Stars der Profiligen und Nationalmannschaften her. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich weiter auf den Serienprodukten für Vakuum- und Überdrucktechnologie sowie auf der Auslegung und Realisierung von komplexen Anlagen, die unter anderem zur Herstellung von Flachbildschirmen, Handys und Laptops eingesetzt werden.

An sechs Hauptfertigungswerken wird heuer Geburtstag gefeiert. Zeitig im Frühjahr begann die Fete an den Standorten im Fernen Osten, um nun – „dem Lauf der Sonne folgend“– im Herbst den Hauptsitz zu erreichen und schließlich gegen Ende des Jahres in den USA zu Ende zu gehen. Der „Global Player“ in Sachen Vakuum kann nicht anders. Er macht Nägel mit Köpfen, auch wenn es ums Feiern geht. Nicht umsonst zollte Management-Vordenker Hermann Simon als Festredner dem Maulburger Unternehmen großes Lob. Busch sei eines jener erfolgreichen „Hidden-Unternehmen“ mit überproportional vielen angemeldeten Patenten und einer äußerst niedrigen Mitarbeiter-Fluktuationsrate.

Dem offiziellen Teil folgte die erstmalige Verleihung des Busch-Award, der künftig an Firmen verliehen wird, die mit Vakuum-Technik besonders innovative Ideen umsetz(t)en. Erster Preisträger ist die Firma GEA Food Solutions GmbH in Düsseldorf. Sie gilt als Nachfolgefirma der Union-Verpackungs-GmbH, die 1957 in Kempten gegründet wurde und zu Beginn der 60er-Jahre die Vakuum-Verpackung entwickelt hat.

Danach hatten Artisten ihre Auftritte, bei denen selbstverständlich noch einmal die Vakuumtechnik im Mittelpunkt stand. Die Trachtengruppe Häg-Ehrsberg durfte mit einigen Tänzen glänzen, mit denen der Abend im Zelt der Buschs zu Ende ging.

Quelle: www.badische-zeitung.de

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